Willkommen in unserer Kategorie für Neurodermitis & Psoriasis – Ihrem Wegweiser zu spürbarer Linderung und mehr Lebensqualität. Wir verstehen, wie herausfordernd das Leben mit diesen Hauterkrankungen sein kann. Juckreiz, Rötungen und das ständige Gefühl, nicht in Ihrer Haut wohlzufühlen, können den Alltag stark beeinflussen. Deshalb haben wir hier eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Produkten und Informationen für Sie, die Ihnen helfen sollen, Ihre Haut besser zu verstehen und wirksame Lösungsansätze zu finden.
Neurodermitis und Psoriasis: Mehr als nur Hautsache
Neurodermitis (atopisches Ekzem) und Psoriasis (Schuppenflechte) sind chronisch-entzündliche Hauterkrankungen, die sich durch unterschiedliche Symptome äußern, aber beide eines gemeinsam haben: Sie können das Wohlbefinden und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Während Neurodermitis oft mit starkem Juckreiz und trockener Haut einhergeht, äußert sich Psoriasis meist durch schuppige, entzündete Hautstellen. Beide Erkrankungen verlaufen in Schüben und erfordern eine individuelle und ganzheitliche Herangehensweise.
Wir möchten Ihnen Mut machen: Sie sind nicht allein! Millionen Menschen weltweit sind von Neurodermitis und Psoriasis betroffen. Mit der richtigen Pflege, angepassten Lebensstiländerungen und der Unterstützung durch hochwertige Produkte können Sie Ihre Symptome lindern und Ihre Hautgesundheit nachhaltig verbessern.
Unser Ziel ist es, Ihnen ein umfassendes Sortiment an Produkten anzubieten, die speziell auf die Bedürfnisse empfindlicher und gereizter Haut zugeschnitten sind. Wir legen großen Wert auf natürliche Inhaltsstoffe, hohe Qualität und eine nachgewiesene Wirksamkeit. Entdecken Sie unsere Auswahl an:
- Feuchtigkeitsspendenden Cremes und Lotionen: Für die tägliche Pflege und zur Stärkung der Hautbarriere.
- Beruhigenden Badezusätzen und Ölen: Für ein entspannendes Badeerlebnis und zur Linderung von Juckreiz.
- Mild reinigenden Duschgels und Shampoos: Ohne aggressive Tenside, die die Haut zusätzlich reizen könnten.
- Spezialpflege für akute Schübe: Mit entzündungshemmenden und juckreizstillenden Inhaltsstoffen.
- Sonnenpflege für empfindliche Haut: Zum Schutz vor UV-Strahlung, die die Symptome verschlimmern kann.
Zusätzlich zu unseren Produkten finden Sie hier auch wertvolle Informationen und Tipps rund um die Themen Neurodermitis und Psoriasis. Wir möchten Ihnen helfen, Ihre Haut besser zu verstehen, Triggerfaktoren zu identifizieren und eine individuelle Pflegeroutine zu entwickeln, die zu Ihnen passt.
Die richtige Hautpflege bei Neurodermitis: Sanftheit ist Trumpf
Die Haut von Neurodermitis-Patienten ist besonders empfindlich und benötigt eine sehr sanfte und feuchtigkeitsspendende Pflege. Ziel ist es, die Hautbarriere zu stärken, den Juckreiz zu lindern und Entzündungen zu reduzieren. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Hautpflegeprodukte auf folgende Punkte:
Feuchtigkeit, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit:
Trockene Haut ist ein Hauptmerkmal von Neurodermitis. Verwenden Sie regelmäßig reichhaltige Cremes und Lotionen, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und die natürliche Barrierefunktion unterstützen. Inhaltsstoffe wie Urea, Glycerin, Hyaluronsäure und pflanzliche Öle haben sich bewährt.
Unser Tipp: Tragen Sie die Creme oder Lotion direkt nach dem Duschen oder Baden auf die noch feuchte Haut auf, um die Feuchtigkeit optimal einzuschließen.
Vermeiden Sie reizende Inhaltsstoffe:
Duftstoffe, Alkohol, Konservierungsstoffe und aggressive Tenside können die Haut zusätzlich reizen und einen Neurodermitis-Schub auslösen. Achten Sie auf Produkte, die speziell für empfindliche Haut entwickelt wurden und frei von diesen Inhaltsstoffen sind. Zertifizierte Naturkosmetik ist oft eine gute Wahl.
Sanfte Reinigung:
Verwenden Sie zum Duschen und Baden milde, pH-neutrale Reinigungsprodukte, die die Haut nicht austrocknen. Vermeiden Sie langes und heißes Duschen oder Baden, da dies die Haut zusätzlich strapaziert.
Spezialpflege für akute Schübe:
Während eines akuten Schubs benötigt die Haut eine intensivere Pflege mit entzündungshemmenden und juckreizstillenden Inhaltsstoffen. Cortisonhaltige Cremes können helfen, die Entzündung schnell zu reduzieren. Verwenden Sie diese jedoch nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Alternativ können pflanzliche Präparate mit Inhaltsstoffen wie Kamille, Ringelblume oder Johanniskraut Linderung verschaffen.
Weitere Tipps für die Hautpflege bei Neurodermitis:
- Tragen Sie lockere, atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle oder Seide.
- Vermeiden Sie kratzende Stoffe wie Wolle.
- Waschen Sie neue Kleidung vor dem ersten Tragen.
- Schützen Sie Ihre Haut vor extremen Temperaturen und UV-Strahlung.
- Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf.
- Vermeiden Sie Stress und gönnen Sie sich regelmäßig Entspannung.
Psoriasis: Schuppen in Schach halten
Psoriasis ist eine chronische Hauterkrankung, die sich durch schuppige, entzündete Hautstellen äußert. Die Ursachen sind komplex und noch nicht vollständig geklärt. Genetische Faktoren spielen eine Rolle, aber auch Umweltfaktoren und das Immunsystem können die Erkrankung beeinflussen.
Ziel der Psoriasis-Behandlung ist es, die Symptome zu lindern, die Schuppenbildung zu reduzieren und die Entzündung zu hemmen. Eine individuell angepasste Therapie ist entscheidend, da die Erkrankung bei jedem Patienten anders verläuft.
Die richtige Hautpflege bei Psoriasis:
Die Hautpflege spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Psoriasis. Sie kann die Symptome lindern, die Haut beruhigen und die Wirksamkeit anderer Therapien unterstützen. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Hautpflegeprodukte auf folgende Punkte:
Feuchtigkeitspflege:
Trockene Haut kann die Psoriasis-Symptome verschlimmern. Verwenden Sie regelmäßig feuchtigkeitsspendende Cremes und Lotionen, die die Haut geschmeidig halten und die Schuppenbildung reduzieren. Inhaltsstoffe wie Urea, Glycerin und Hyaluronsäure sind besonders geeignet.
Schuppenlösende Inhaltsstoffe:
Um die Schuppen zu entfernen, können Sie Produkte mit schuppenlösenden Inhaltsstoffen wie Salicylsäure oder Harnstoff verwenden. Diese Inhaltsstoffe weichen die Schuppen auf und erleichtern ihre Entfernung.
Entzündungshemmende Inhaltsstoffe:
Entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Kamille, Ringelblume oder Aloe Vera können die Haut beruhigen und Rötungen reduzieren.
Teerbäder und -shampoos:
Teerhaltige Produkte können bei Psoriasis helfen, die Entzündung zu reduzieren und die Schuppenbildung zu hemmen. Sie sind in Form von Bädern, Shampoos und Cremes erhältlich.
Weitere Tipps für die Hautpflege bei Psoriasis:
- Vermeiden Sie kratzende Kleidung und aggressive Reinigungsmittel.
- Schützen Sie Ihre Haut vor Sonne und Verletzungen.
- Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung.
- Vermeiden Sie Stress und gönnen Sie sich regelmäßig Entspannung.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über die richtige Hautpflege für Ihre Psoriasis.
Zusätzliche Unterstützung für Ihre Hautgesundheit
Neben der richtigen Hautpflege können auch andere Maßnahmen dazu beitragen, Ihre Hautgesundheit zu verbessern und die Symptome von Neurodermitis und Psoriasis zu lindern. Dazu gehören:
Ernährung:
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Omega-3-Fettsäuren kann sich positiv auf die Hautgesundheit auswirken. Vermeiden Sie stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und gesättigte Fette.
Stressmanagement:
Stress kann Neurodermitis- und Psoriasis-Schübe auslösen. Lernen Sie Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder autogenes Training, um Stress abzubauen.
Lichttherapie:
Die Lichttherapie kann bei Psoriasis helfen, die Entzündung zu reduzieren und die Schuppenbildung zu hemmen. Sie wird in der Regel von einem Hautarzt durchgeführt.
Psychologische Unterstützung:
Neurodermitis und Psoriasis können psychisch belastend sein. Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie sich überfordert fühlen.
Wir möchten Sie ermutigen, aktiv zu werden und Ihre Hautgesundheit in die Hand zu nehmen. Informieren Sie sich, probieren Sie verschiedene Produkte und Behandlungen aus und finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert. Mit der richtigen Pflege und Unterstützung können Sie Ihre Symptome lindern und Ihre Lebensqualität verbessern.
FAQ – Ihre Fragen zu Neurodermitis und Psoriasis beantwortet
Was ist der Unterschied zwischen Neurodermitis und Psoriasis?
Neurodermitis (atopisches Ekzem) und Psoriasis (Schuppenflechte) sind beides chronisch-entzündliche Hauterkrankungen, die sich jedoch in ihren Ursachen, Symptomen und dem Verlauf unterscheiden. Neurodermitis ist oft mit starkem Juckreiz und trockener Haut verbunden und beginnt meist im Kindesalter. Psoriasis äußert sich durch schuppige, entzündete Hautstellen, die silbrig glänzen können, und tritt häufiger im Erwachsenenalter auf. Die Ursachen für Neurodermitis sind komplex und umfassen genetische Veranlagung, eine gestörte Hautbarriere und Umwelteinflüsse. Psoriasis hingegen wird hauptsächlich durch eine Fehlregulation des Immunsystems verursacht.
Welche Inhaltsstoffe sollte ich in Hautpflegeprodukten bei Neurodermitis vermeiden?
Bei Neurodermitis sollten Sie Hautpflegeprodukte meiden, die reizende Inhaltsstoffe enthalten, wie zum Beispiel Duftstoffe (Parfum), Alkohol (besonders denaturierter Alkohol), aggressive Konservierungsstoffe (Parabene, Formaldehydabspalter) und stark schäumende Tenside (SLS, SLES). Diese Inhaltsstoffe können die Haut zusätzlich austrocknen, reizen und einen Neurodermitis-Schub auslösen. Achten Sie stattdessen auf Produkte, die speziell für empfindliche Haut entwickelt wurden und milde, natürliche Inhaltsstoffe enthalten.
Wie oft sollte ich mich bei Neurodermitis eincremen?
Bei Neurodermitis ist es wichtig, die Haut regelmäßig einzucremen, um sie mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Hautbarriere zu stärken. Im Idealfall sollten Sie sich mehrmals täglich eincremen, besonders nach dem Duschen oder Baden, wenn die Haut noch feucht ist. Wählen Sie eine reichhaltige Creme oder Lotion, die gut einzieht und die Haut nicht zusätzlich reizt. Auch zwischen den Schüben ist eine konsequente Basispflege wichtig, um die Haut gesund zu halten und neuen Schüben vorzubeugen.
Welche Rolle spielt die Ernährung bei Neurodermitis und Psoriasis?
Die Ernährung kann bei Neurodermitis und Psoriasis eine wichtige Rolle spielen, da bestimmte Lebensmittel Entzündungen im Körper fördern und somit die Symptome verschlimmern können. Es gibt jedoch keine allgemeingültige „Neurodermitis-Diät“ oder „Psoriasis-Diät“. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf bestimmte Lebensmittel. Es kann hilfreich sein, ein Ernährungstagebuch zu führen und zu beobachten, welche Lebensmittel Ihre Symptome verschlimmern. Generell wird eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Omega-3-Fettsäuren und wenig Zucker, stark verarbeiteten Lebensmitteln und gesättigten Fetten empfohlen. Einige Menschen profitieren auch von einer glutenfreien oder milchfreien Ernährung, aber dies sollte individuell mit einem Arzt oder Ernährungsberater abgeklärt werden.
Wie kann ich den Juckreiz bei Neurodermitis lindern?
Der Juckreiz ist eines der quälendsten Symptome bei Neurodermitis. Um den Juckreiz zu lindern, können Sie folgende Maßnahmen ergreifen:
Regelmäßiges Eincremen: Trockene Haut verstärkt den Juckreiz. Cremen Sie Ihre Haut mehrmals täglich mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme ein.
Kühle Umschläge: Kühle Umschläge oder Kühlpacks können den Juckreiz vorübergehend lindern.
Antihistaminika: Antihistaminika können helfen, den Juckreiz zu reduzieren, besonders nachts. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über die richtige Dosierung.
Pflanzliche Mittel: Einige pflanzliche Mittel wie Kamille, Ringelblume oder Johanniskraut können entzündungshemmend und juckreizstillend wirken.
Ablenkung: Versuchen Sie, sich vom Juckreiz abzulenken, indem Sie sich beschäftigen oder entspannende Aktivitäten ausüben.
Kratzen vermeiden: Auch wenn es schwerfällt, versuchen Sie, das Kratzen zu vermeiden, da es die Haut zusätzlich reizt und den Juckreiz verstärkt.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Psoriasis?
Die Behandlungsmöglichkeiten bei Psoriasis sind vielfältig und hängen vom Schweregrad der Erkrankung ab. Zu den gängigen Behandlungen gehören:
Topische Therapien: Cremes und Salben mit Corticosteroiden, Vitamin-D-Analoga, Retinoiden oder Salicylsäure können helfen, die Entzündung zu reduzieren und die Schuppenbildung zu hemmen.
Lichttherapie: UV-B-Licht oder PUVA-Therapie können bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis eingesetzt werden, um die Entzündung zu reduzieren und die Hautzellen zu normalisieren.
Systemische Therapien: Bei schwerer Psoriasis können Medikamente eingenommen oder gespritzt werden, die das Immunsystem beeinflussen. Dazu gehören Methotrexat, Ciclosporin, Biologika und Apremilast.
Kombinationstherapien: Oft werden verschiedene Behandlungen kombiniert, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Es ist wichtig, sich von einem Hautarzt beraten zu lassen, um die individuell passende Therapie zu finden.
